Herbstfest 2014

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Einladung: Kiezspaziergang am 22. September, 15 Uhr

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Tagesspiegel vom 9.9.2017: Mit Regenbogen und Tanztee für einen schöneren Kiez

Gemeinsame Sache in Friedrichshain-Kreuzberg 2017

Mit Regenbogen und Tanztee für einen schöneren Kiez

Milan Ziebula

Die ehrenamtlichen Helfer aus der Nachbarschaft stehen vor der ersten fertigen Bank für den "Platz ohne Namen" in Friedrichshain-Kreuzberg.  Foto: Milan Ziebula

Die ehrenamtlichen Helfer aus der Nachbarschaft stehen vor der ersten fertigen Bank fĂĽr den „Platz ohne Namen“ in…Foto: Milan Ziebula
Kiezgemeinschaft gestaltet Platz der Begegnung

Es nieselt, aber das macht den etwa 20 Menschen nichts, die auf dem “Platz ohne Namen” fegen, bohren, kochen, planen und plaudern. Seit 14:00 Uhr gestaltet am Freitag hier Jung und Alt den Ort in der Falckensteinstraße in Friedrichshain-Kreuzberg.

Es entstehen drei Sitzgelegenheiten aus je sieben Europaletten. Die Bänke werden ab heute drei der alten Kastanien am Eingang zur Falckensteinstraße umschlingen.

Auf dem Boden sollen, mit permanenter Straßenfarbe gezogene Linien und Bögen, den Raum neu strukturieren. Schon jetzt schlängeln sich die ersten Passanten auf ihren Rädern durch einen Fahrradparcours, der mit Kreide auf dem Boden skizziert wurde.

Luke, ein ehrenamtlicher Helfer aus der Nachbarschaft, zeigt Bezirksbügermeisterin Monika Hermann die Pläne für eine permanente Bemalung auf dem Asphaltboden des "Platz ohne Namen" in Friedrichshain-Kreuzberg. Foto: Milan Ziebula

Luke, ein ehrenamtlicher Helfer aus der Nachbarschaft, zeigt BezirksbĂĽgermeisterin Monika Hermann die Pläne fĂĽr eine permanente…Foto: Milan Ziebula

BezirksbĂĽrgermeisterin Monika Hermann (GrĂĽne) schwingt mit Freiwilligen aus der Nachbarschaft den Rechen, um den Platz von altem Laub und Pappbecher, die in den Ecken liegen, zu befreien.

Organisiert wird die Aktion vom Familien- und Nachbarschaftszentrum Wrangelkiez.

„Snipper“ und Kuchen im Mehrgenerationenhaus

Neben einer Obstschale warten vorbereitete Teller mit je einem halben StĂĽck Erdbeer- und Pflaumenkuchen. Oben drauf Sahne. Gut ein Dutzend Kinder tĂĽrkischer arabischer, deutscher portugiesischer und spanischer Muttersprache, warten, dass es endlich losgeht mit der Vesper.

Seit 15 Uhr haben sie am Freitag im Rahmen des Aktionstages für ein schönes Berlin im Mehrgenerationenhaus Wassertor in Kreuzberg Papier geschnitten, angemalt und zu einem kleinen Papierspielzeug gefaltet.

Ein neunjähriges Mädchen aus dem Mehrgenerationenhaus zeigt einen bunter "Snipper". Foto: Milan Ziebula

Ein neunjähriges Mädchen aus dem Mehrgenerationenhaus zeigt einen bunter „Snipper“.Foto: Milan Ziebula

Dieses kann man so bewegen, dass im Wechsel mehrere Muster zu sehen sind. “Snipper” sagt ein neunjähriges Mädchen, das in die vierte Klasse geht, dazu.

Organisiert wird die Aktion vom Mehrgenerationenhaus Wassertor. Ehrenamtliche aus der Nachbarschaft und ehrenamtliche Mitarbeiter des Mehrgenerationenhaus haben beim Aufbau der Bastelaktion und beim Anrichten des Kuchens geholfen. Dieser wurde mit Spendenmitteln gekauft.

Fahrradfahren statt Schwarzfahren

“Nur ein altes Fahrrad wurde heute abgegeben. Aber es sind ein paar Leute stehen geblieben, um sich zu informieren wo und wann sie ihre alten Räder bei uns abgeben können”, resümiert Jürgen Horn, Leiter des Kultur- und Sozialzentrums Gitschiner 15 das Ergebnis seines zweieinhalbstündigen mobilen Einsatzes im Rahmen des Aktionstages für ein schönes Berlin im Hof der Ritterstraße 11.

Sein Blick ruht auf einem staubigen, grauen Damenrad. Menschen, die obdachlos sind, im betreuten Wohnen leben, Hartz IV beziehen oder anderweitig prekär wohnen, können seit dem Jahr 2000 in einer Selbsthilfewerkstatt Fahrräder aufmöbeln, die sie gegen Spende erwerben und behalten könnnen. „Wir geben den Menschen, die kommen, damit die Möglichkeit, nicht im öffentlichen Nahverkehr schwarzfahren zu mĂĽssen.“

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Berliner Woche vom 12.7.2017: Markt der Akteure

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Einladung: StraĂźenfest „Markt der Akteure“ am 15. Juli

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Am Samstag ist es wieder soweit! Wir laden dich herzlich zum StraĂźenfest in der WassertorstraĂźe ein – los geht es um 13.30 Uhr und die bezaubernde Jilet Ayse fĂĽhrt uns durch den Tag. Mit einem bunten BĂĽhnenprogramm, vielen Kinderatraktionen, leckerem Essen und ĂĽber 30 Ständen mit Angeboten und Projekten aus der Nachbarschaft.  Also bis Samstag und herzliche GrĂĽĂźe vom Wassertor-Team.

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Berliner Woche vom 4.7.2017: Bezirksmedaille für unsere Kolleginen Emel Yarcan & Gabi Döring

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Erinnern, helfen und Leben retten: Bezirksmedaille und Jugendengagementpreis verliehen

Friedrichshain-Kreuzberg. Der Junge stolperte und flog ins Gleisbett. Auf der Anzeigetafel stand: Zwei Minuten bis zur Einfahrt des Zugs.

Neira Alic (18) sah dieses nahe Unglück so wie andere Menschen am 14. November 2016 auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Strausberger Platz. Aber nur sie reagierte zunächst. Neira sprang dem Jungen hinterher, griff ihn und zog den Elfjährigen mit Hilfe eines Mannes heraus. Gerade noch rechtzeitig, bevor die U-Bahn kam. Für diesen Einsatz, der ein Leben rettete, wurde die Schülerin des Andreas-Gymnasiums am 30. Juni mit dem Jugendengagementpreis Friedrichshain-Kreuzberg geehrt. Sie war eine von drei Personen, die diese Nachwuchsauszeichnung erhielten, die auch an eine Schule ging. Ebenfalls vier Preisträger gab es für die Bezirksmedaille.

Bei der Bezirksmedaille handelt es sich um eine schon traditionelle Würdigung für besonderen Einsatz für das Gemeinwohl. Herausgehoben wird nicht zuletzt langjähriges Engagement. Bereits aus diesem Grund geht sie in der Regel an Erwachsene. Um auch die vielen selbstlosen Aktivitäten von Jugendlichen Anerkennung zu zollen, gibt es seit vergangenem Jahr den Jugendengagementpreis.

Beide zusammen standen auch am 30. Juni für ganz unterschiedliche Facetten bürgerschaftlicher Betätigung. Mal ging es um ein gesellschaftliches Anliegen, wie dem schon Jahrzehnte langen Kampf von Aydin Akin für ein Wahlrecht für alle hier lebenden Menschen anderer Herkunftsländer. Mal um schnelle und unbürokratische Hilfe der Ärztin Dr. Renate Schüssler, die in den Wochen nach dem November 2015 für die medizinische Versorgung der Flüchtlinge in den Turnhallen des Bezirks sorgte. Der Verein mog61 (steht für Mittenwalder ohne Grenzen) setzt sich für mehr Miteinander in seinem Kiez ein. Ausgedrückt nicht nur durch das alljährliche Straßenfest.

Emal Yarcan ist ebenso wie Gabriele Döring, die wegen Krankheit nicht teilnehmen konnte, ehrenamtlich im MehrGenerationenHaus an der WassertorstraĂźe aktiv. Sie kocht dort während der Woche täglich 30 bis 40 Mittagessen, vor allem fĂĽr Kinder. Der groĂźe Zulauf spricht erst einmal fĂĽr ihre KochkĂĽnste. Aber er verweist auch auf die Situation vieler Familien im Wassertorkiez. Warum sie das macht? „Ich habe Kinder und ich koche gern“, sagt die 39-Jährige. Mit beidem steht sie wahrscheinlich nicht allein. Aber nur wenige leiten daraus einen Dienst fĂĽr die Allgemeinheit ab.

Ähnlich breit war das Bild beim Jugendengagementpreis. Mit Odin Leipner (13) und Johannes Behrens (17) wurden zunächst zwei äußerst engagierte Schüler geehrt. Klassensprecher, Mitglied im Schulparlament, beziehungsweise stellvertretender Schulsprecher sind dabei nur einige ihrer Ämter. Odin aus der Blumen-Grundschule hat sich außerdem für das Einrichten einer Schulbibliothek eingesetzt, dafür 500 Euro vom Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro locker gemacht und außerdem die Ausleihe organisiert. Weitere Aktivitäten betrafen unter anderem das Aufstellen von Regeln für eine Schneeballschlacht. Solche Wintervergnügen sind eigentlich auf Schulhöfen nicht so gerne gesehen. Aber Odin setzte durch, dass das Werfen mit Schneekugeln stattfinden kann, wenn sich alle an die Vorgaben halten.

Johannes Behrens, wie Neira Alic vom Andreas-Gymnasium, engagiert sich dort in Projekten wie „SchĂĽler helfen SchĂĽlern“ oder „Fit fĂĽrs Abi“. Dabei geht es unter anderem darum, den Klassen aus der Mittelstufe die Angst vor der ReifeprĂĽfung zu nehmen. Auch fĂĽr eine Handyverordnung an seiner Oberschule hat er gesorgt. Und dabei wahrscheinlich das eine oder andere Zugeständnis beim Nutzen der Mobilgeräte herausgeschlagen.

Das Heinrich-Hertz-Gymnasium ist vor allem als mathematisch-naturwissenschaftliche Vorzeigeschule bekannt. Was aber nicht heißt, dass sich die Schüler dort für anderes weniger interessieren. Die Klasse 9/3 zeigte das mit mit ihrem Stolpersteinprojekt. Sie erforschte dabei die Geschichte des Mathematikers Alexander Grothendieck und seiner Familie. Die Klasse recherchierte deren Biografien, initiierte eine Ausstellung, die jetzt in der Schule zu sehen ist, und finanzierte einen Stolperstein, der im März vor dem einstigen Wohnhaus in der Brunnenstraße 165 gesetzt wurde, durch Kuchenverkauf.

Und schlieĂźlich die Heldentat von Neira Alic. „Ich habe in diesem Moment spontan reagiert“, sagt die 18-Jährige. Das Nachdenken darĂĽber sei erst später gekommen. Geärgert hat sie sich ĂĽber manche Kommentare anderer Fahrgäste. Erst nichts tun, aber danach alles besser wissen.

Nur wer wirklich etwas macht, ist Kandidat für die Bezirksmedaille oder den Jugendengagementpreis. Sofern der Einsatz überhaupt bekannt ist. Auch dafür ist Neira Alic ein gutes Beispiel. Sie wurde für die Auszeichnung von der Mutter des geretteten Jungen vorgeschlagen. Die hatte von den Einsatzkräften, die nach dem verhinderten Unglück vor Ort waren, ihren Namen und ihre Schule erfahren. tf

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Thomas Frey

aus Friedrichshain
am 04.07.2017

 

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